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Ratgeber · Marktdaten Stand 24.09.2026

Website erstellen lassen: Kosten 2026. Mit Quellen.

Eine Unternehmenswebsite mit etwa fünf Seiten kostet laut Marktangaben 2.500–5.000 € netto, mit zehn Seiten und mehr 5.000–12.000 €. Hier steht, woher die Zahlen kommen, was den Preis treibt und wie Sie Angebote vergleichen.

Marktspannen netto0 — 15.000 €
  • Website, ca. 5 Seiten2.500–5.000 €
  • Website, 10+ Seiten5.000–12.000 €
  • Web-App / internes Tool5.000–15.000 €

Quellen: kopfundstift.de (07/2026); tricks.de; xmethod.de (03/2026) · netto · recherchiert am 24.09.2026

01Marktvergleich

Was kostet eine Webseite? Die Spannen im Markt.

Veröffentlichte Preisangaben deutscher Anbieter, netto. Die Spannen sind breit, weil sich hinter „Website“ sehr unterschiedliche Leistungen verbergen.

LeistungMarktspanne netto
Unternehmenswebsite, ca. 5 Seitenkopfundstift.de (07/2026); tricks.de2.500–5.000 €
Unternehmenswebsite, 10 Seiten und mehrkopfundstift.de (07/2026); tricks.de5.000–12.000 €
Web-App / internes Toolxmethod.de (03/2026)5.000–15.000 €
MVP / Kundenportalxmethod.de (03/2026)15.000–50.000 €
Stundensatz Web-Entwicklung, Freelancer (Median)freelancermap Freelancer-Kompass 202690 €/h
Stundensatz Web-Entwicklung, Agenturfreelancermap Freelancer-Kompass 202690–150 €/h

Recherche vom 24.09.2026. Die Werte geben die Angaben der genannten Quellen wieder, keine eigene Erhebung und kein Angebot. Umsatzsteuer kommt jeweils hinzu.

02Agentur

Was kostet eine Website bei einer Agentur?

Agenturen rechnen laut freelancermap Freelancer-Kompass 2026 mit 90–150 €/h; der Median freier Web-Entwickler liegt bei 90 €/h. Der Stundensatz allein erklärt den Preisunterschied also nur zum Teil.

Den größeren Unterschied macht, was im Angebot steckt: Konzept, Design, Texte, Technik, Tests und Abstimmung. Eine Agentur übernimmt meist mehr davon selbst, ein Freelancer arbeitet oft enger an einer Disziplin. Vergleichen Sie deshalb nicht den Endpreis, sondern Umfang und Stunden.

03Kostenrechner

Ihr Vorhaben in drei Schritten eingeordnet.

Der Rechner zeigt die Marktspanne für Ihr Vorhaben und ordnet es nach Ihren Anforderungen ein – als Orientierung, nicht als Angebot.

Schritt 01 / 03

Stand 24.09.2026

Was soll entstehen? – Vorhaben

Vorhaben wählen

04Einflussfaktoren

Was den Preis nach oben oder unten schiebt.

Dieselbe Seitenzahl kann das Doppelte kosten. Diese Punkte entscheiden, wo Ihr Projekt in der Spanne landet.

01

Umfang

Zahl der Seiten und Seitentypen. Zehn gleich aufgebaute Seiten sind günstiger als fünf völlig verschiedene.

02

Design

Angepasste Vorlage oder eigenes Design mit Konzept, Entwürfen und Abstimmungsrunden.

03

Inhalte

Liegen Texte, Fotos und Übersetzungen vor, oder werden sie erstellt? Inhalte sind oft der unterschätzte Posten.

04

Funktionen

Formulare mit Anbindung, Buchung, Login, Shop, Schnittstellen zu CRM oder ERP. Jede Funktion braucht Entwicklung und Tests.

05

Qualitätsziele

Ladezeit, Barrierefreiheit nach BFSG/WCAG, Suchmaschinen-Grundlagen, Datenschutz. Messbare Ziele kosten Zeit – und sparen später Nacharbeit.

06

Betrieb

Hosting, Updates, Sicherungen und Wartung nach dem Start. Sie gehören zu den Gesamtkosten, auch wenn sie nicht im Projektpreis stehen.

05Rechenbeispiele

Drei Vorhaben, nachgerechnet.

Jede Spanne umgerechnet in Arbeitsstunden bei 90–150 €/h. So sehen Sie, wie viel Arbeit hinter einem Angebot stehen sollte.

Handwerksbetrieb, 5 Seiten

Start, Leistungen, Referenzen, Über uns, Kontakt. Texte liegen vor.

Rechnung
2.500–5.000 € ÷ 90–150 €/h
Ergebnis
≈ 17–56 h

Am unteren Rand bleibt wenig Zeit für eigenes Design oder Texte. Wer beides braucht, landet eher im oberen Teil.

Mittelständler, 12 Seiten, zweisprachig

Eigenes Design, Redaktionssystem, zweite Sprache, Anbindung an ein CRM.

Rechnung
5.000–12.000 € ÷ 90–150 €/h
Ergebnis
≈ 33–133 h

Mehrsprachigkeit und Schnittstellen schieben das Projekt eher in die obere Hälfte der Spanne.

Internes Werkzeug

Digitales Prüfprotokoll mit Formularen, Datenbank und PDF-Export.

Rechnung
5.000–15.000 € ÷ 90–150 €/h
Ergebnis
≈ 33–167 h

Hier zählt weniger die Seitenzahl als die Zahl der Abläufe, Rollen und Sonderfälle.

06Festpreis

Festpreis oder Stundensatz – was passt?

Website zum Festpreis

Ein fester Betrag für einen schriftlich beschriebenen Umfang. Sie kennen die Kosten vorab; Änderungen außerhalb des Umfangs werden gesondert angeboten.

  • Gut bei klarem Umfang
  • Planbares Budget
  • Braucht eine genaue Beschreibung vorab

Abrechnung nach Stunden

Bezahlt wird der tatsächliche Aufwand. Flexibel, wenn sich Anforderungen erst im Projekt klären – das Budget steht aber erst am Ende fest.

  • Gut bei offenem Umfang
  • Kosten erst im Nachhinein sicher
  • Obergrenze oder Schätzrahmen vereinbaren

07Checkliste

Angebote vergleichen: acht Fragen.

Mit diesen Fragen werden unterschiedliche Angebote vergleichbar – egal, von wem sie kommen.

  1. 01Umfang schriftlichSeitenzahl, Funktionen und Inhalte stehen im Angebot – nicht nur „Website“. Ohne Umfang ist kein Preis vergleichbar.
  2. 02Festpreis oder StundenIst es ein Festpreis, ein Schätzrahmen oder reine Abrechnung nach Aufwand? Was passiert, wenn der Rahmen überschritten wird?
  3. 03KorrekturschleifenWie viele Abstimmungsrunden sind enthalten, und was kostet jede weitere?
  4. 04InhalteWer liefert Texte, Fotos und Übersetzungen? Das ist oft der größte Posten, der im Angebot fehlt.
  5. 05Laufende KostenHosting, Domain, Updates, Wartung und Lizenzen gesondert ausweisen lassen – monatlich oder jährlich.
  6. 06Rechte und ZugängeGehören Ihnen Quellcode, Design und Zugangsdaten nach Abschluss? Können Sie den Anbieter wechseln?
  7. 07Messbare AbnahmeWoran wird „fertig“ gemessen? Zum Beispiel Ladezeit, Barrierefreiheit nach WCAG, funktionierende Formulare.
  8. 08Netto oder bruttoAngebote für Unternehmen sind meist netto. Beim Vergleich immer dieselbe Basis nehmen.

08Fragen

Fragen zu Website-Kosten.

Was kostet es, eine Website erstellen zu lassen?

Laut veröffentlichten Marktangaben (kopfundstift.de (07/2026); tricks.de) kostet eine Unternehmenswebsite mit etwa fünf Seiten 2.500–5.000 € netto, mit zehn Seiten und mehr 5.000–12.000 €. Web-Apps und interne Werkzeuge liegen bei 5.000–15.000 € (xmethod.de (03/2026)). Stand: 24.09.2026.

Was kostet eine Website bei einer Agentur?

Agenturen rechnen laut freelancermap Freelancer-Kompass 2026 mit 90–150 €/h. Eine Website mit rund fünf Seiten liegt im Markt bei 2.500–5.000 € netto. Entscheidend ist, welche Leistungen – Konzept, Design, Texte, Tests – im Preis enthalten sind.

Kann ich eine Website zum Festpreis erstellen lassen?

Ja, viele Anbieter arbeiten mit Festpreisen. Voraussetzung ist ein schriftlich beschriebener Umfang. Fragen Sie, was bei Änderungen passiert und wie viele Korrekturrunden enthalten sind.

Welche laufenden Kosten kommen nach dem Start dazu?

Hosting, Domain, Sicherheitsupdates, Sicherungen und gegebenenfalls Lizenzen oder Wartung. Lassen Sie sich diese Posten getrennt vom Projektpreis und als Monats- oder Jahresbetrag ausweisen.

Warum liegen Angebote so weit auseinander?

Weil unterschiedliche Leistungen angeboten werden: Vorlage oder eigenes Design, vorhandene oder neu erstellte Inhalte, einfache Formulare oder Schnittstellen. Rechnen Sie jedes Angebot in Stunden um – dann wird sichtbar, wie viel Arbeit tatsächlich enthalten ist.

Gibt es Förderung für eine neue Website?

In Baden-Württemberg ist die Digitalisierungsprämie Plus zum 30.06.2025 ausgelaufen. Für größere Digitalisierungsprojekte gibt es die Digitalisierungsfinanzierung der L-Bank als Darlehen ab 10.000 €. Stand 2026, keine Förderberatung – bitte die Bedingungen bei der L-Bank prüfen.

Konkretes Vorhaben? Wir rechnen es mit Ihnen durch.

Beschreiben Sie kurz, was entstehen soll. Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung von Umfang und Aufwand – auch wenn das Ergebnis ist, dass eine Vorlage reicht.